Prüfungsvorbereitung Tipp #2 für positive Kopfbilder

So hier folgt nun unser 2. Tipp zu einer RICHTIGEN Prüfungsvorbereitung. Bis hierhin hattet Ihr ja die Möglichkeit den 1. Tipp auszuprobieren und umzusetzen. Wer dies diszipliniert getan hat, wird schnell feststellen, dass Bewegung, Ernährung und Schlaf doch recht gut beim Lernen unterstützen. Prüfungsvorbereitung Visualisierung – Heute geht es um das bildhafte Denken und Vorstellen – dem Visualisieren. Visualisierungen motivieren und unterstützen den Lernprozess. Jetzt denkt bestimmt manch einer … wie soll mich denn ein Bild unterstützen???

Zugegeben, es klingt erst mal komisch. ABER visualisieren hilft tatsächlich. Zum Beispiel kann man sich den Prüfungsablauf positiv vorstellen. Man denkt dabei an Fragen, die total einfach sind und man sofort eine Antwort parat hat. An Prüfer mit einem lachenden Gesicht, die freundlich sind. Oder man denkt noch einen Schritt weiter, zum Beispiel das man seine Prüfung bereits bestanden hat. Malt euch diese Szene der bestandenen Prüfung möglichst detailliert aus. Beispielsweise könnt ihr euch eure Urkunde mit eurem Namen vorstellen, oder wie Euch Eure Lieben, eure Dozenten oder die Prüfer zu der bestandenen Prüfung gratulieren.

Aber wie visualisiert man nun eigentlich richtig?

Der Großteil unserer Gedanken spielt sich in Bildern ab. Je nach Mensch – mehr oder weniger. Bild ist auch nicht gleich Bild. So gibt es Bilder, die eine nachhaltige Kraft entwickeln können. Je geschickter man also ein Bild entwirft, umso besser kann das bildhafte Vorstellen zum Erreichen der eigenen Ziele beitragen. Je intensiver diese inneren Bilder sind und je stärker sie mit Emotionen verbunden sind, desto effektiver das Visualisieren. Wichtig hierbei ist jedoch, das Ihr an die selbst produzierten Bilder im Kopf glaubt und entsprechende Maßnahmen zur Zielerreichung einsetzt.

Ziel: Bestehen der Meister Fortbildung

Nehmen wir an, Ihr möchtet Eure Fortbildung zum Meister mit „gut“ bestehen. Ihr wisst das dies realistisch möglich wäre. Hierfür müsst Ihr nun mehrmals täglich dieses Ziel visualisieren – also Euch vor Augen halten. Geht dabei am besten wie folgt vor:

  1. Begebt Euch an einen Ort, wo Ihr für einige Zeit ungestört seid.
  2. Nehmt dann eine bequeme Haltung ein (legen, anlehnen … egal wie, Hauptsache bequem).
  3. Atmet mehrmals tief durch und bringt dadurch Euren Körper zur Ruhe.
  4. Wenn ihr merkt das sich Euer Körper entspannt, malt ihr Euch intensiv das erreichte Ziel in Gedankenbildern aus. Stellt Euch nun Situationen verbunden mit dem erreichten Ziel vor. Um nochmals auf das vorher erwähnte Beispiel zurückzukommen: Stellt Euch eure Urkunde mit eurem Namen vor, oder wie Euch Eure Lieben, eure Dozenten oder die Prüfer zu der bestandenen Prüfung gratulieren…

PrüfungsvorbereitungWichtig: Verknüpft diese Bilder möglichst mit Emotionen. Nehmen Sie den Stolz wahr, den Sie bei der Pokalübergabe verspüren. Je mehr Sie diese Gedanken mit Ihren Sinnen verknüpfen, desto wirksamer wird die Visualisierung sein. Vor allem die Phasen am Abend vor dem Einschlafen oder am Morgen kurz nach dem Aufwachen eignen sich hervorragend zum Visualisieren.

Erfolgreiche und nicht erfolgreiche Menschen

Was unterscheidet erfolgreiche Menschen von nicht erfolgreichen Menschen? Erfolgreiche Menschen befassen sich – bewusst oder unbewusst – täglich in Gedanken mit ihren Zielen und das häufig nach dem Aufwachen.

Wir empfehlen Euch daher, stellt euch jeden Tag – mindestens 1 Minute lang – vor, wie Ihr euer Ziel bereits erreicht habt. Diese Zeitspanne mag sehr kurz erscheinen, soll aber doch Wirkung zeigen.

Klingt blöd? Nicht doch. Diese Technik ist vergleichbar mit dem Anschieben eines Autos. Nach wenigen Sekunden anstrengender Arbeit ist die Trägheit des schweren Wagens überwunden, das Schieben wird einfacher, und nach kurzer Zeit kann der Fahrer die Kupplung kommen lassen. Der Anfangsschwung genügt, um den Motor in Gang zu setzen.

Ähnlich ist es mit der menschlichen Trägheit: Wenn wir uns unserem Ziel mehrmals mehrere Sekunden mit voller Energie widmen, fällt es leichter, dieses zu erreichen.

Und wie klingt das jetzt?

Jetzt noch ein letzter wichtiger Impuls hierzu: Macht eure Zielausarbeitungen sichtbar!

Man kann sein Ziel sehr leicht aus den Augen verlieren. Nehmen wir an, wir haben bei der Zielsetzung alles richtig gemacht. Gut nachgedacht, starke Bilder gefunden, mit Emotionen verknüpft, alles fein säuberlich aufgeschrieben … Nichtsdestotrotz kann das Ziel leicht „verloren gehen” – nsbesondere dann, wenn der festgesetzte Termin für die Zielerreichung noch weit entfernt ist.

Unser Tipp für Euch hierzu:

Wir setzen uns beispielsweise jährlich unternehmerische Jahresziele. Hierbei formulieren zu Beginn des Jahres, was wir bis Jahresende im Zusammenhang mit unserem Unternehmen alles erreicht haben wollen. Diese Jahresziele notieren wir gut sichtbar auf unserer Zieleliste, welche wir uns so platzieren, dass wir sie jeden Tag mindestens einmal zu Gesicht bekommen. Somit konfrontieren wir uns tagtäglich mit unseren Zielen. Abhängig davon führen wir auch unsere Monats-, Wochen- und Tagesplanung durch. Hier beschäftigen wir uns wieder mit unseren Zielen, indem wir Maßnahmen generieren, die uns unseren Zielen täglich ein kleines Stück näherbringen.

Es ist wichtig, sich seine Ziele immer vor Augen zu führen und dranzubleiben. Vor allem dann, wenn das Ziel nicht mit so viel Leidenschaft verbunden ist, dass man förmlich über die Ziellinie getragen wird. Achtet darauf, dass Ihr – am besten täglich – einen Blick auf Eure schriftlichen Ziele werft. Diese kleinen aber feinen Möglichkeiten bringen Euch Schritt für Schritt Euren Zielen näher. Probiert es aus!

 


 

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