Arbeit 4.0

Seit ein paar Jahren ist der Begriff Arbeit 4.0 allgegenwärtig in unserem Berufsalltag. Viele von den Floskeln, die Führungskräfte verwenden oder im Internet kursieren, finden bei den meisten wenig Anklang und Verständnis. Für Arbeitgeber sowie Arbeitnehmer ist es dennoch wichtig über die neusten Änderungen auf dem Arbeitsmarkt informiert zu werden.

  1.  Eine Definition

    Im Grunde versteht man unter Arbeit 4.0 die verschiedenen Veränderungen der Arbeitswelt im Rahmen der Digitalisierung. Doch diese Veränderungen umfassen unzählige Bereiche und Tätigkeitsfelder. Denn die Digitalisierung beeinflusst die Arbeitswelt auf positive als auch negative Weise. Durch die zahlreichen Möglichkeiten, die uns die Digitalisierung bietet, findet in den verschiedenen Bereichen ein massiver Umbruch statt.

    Die letzte große Veränderung in der Arbeitswelt fand mit der Einführung der sozialen Marktwirtschaft statt. Und nun erfolgt mit der Digitalisierung die nächste. Schon 2016 hat das Arbeitsministerium eine Art Handbuch herausgegeben, dass die neuen Arbeitsbedingungen erklären soll. Das sogenannte „Grünbuch“, erklärt in verschiedenen Beispielen wie sich bestimmte Berufsfelder verändern könnten.

  2.  Flexibles Arbeiten

    Eine der wichtigsten Veränderungen ist, dass Arbeiten nicht mehr an einen bestimmten Ort gebunden sein muss. Durch das Internet, Laptop, Smartphone und Co. ist es möglich, dass Menschen aus allen Teilen der Welt problemlos zusammenarbeiten können. Für viele Unternehmen ist die Anwesenheit ihrer Mitarbeiter nicht mehr wichtig, Hauptsache die Arbeit stimmt. Auch was die Arbeitszeiten angeht, können Arbeitnehmer immer mehr flexibel sein. Wer nicht mehr an feste Arbeitszeiten gebunden ist, hat den Vorteil seinen Alltag selbst zu organisieren, was zum Vorteil hat, dass das Verhältnis zwischen Arbeit und Freizeit mehr ausgeglichen ist.

  3. Neue Strukturen in der Firma

    Wenn viele Angestellte die Chance nutzen von zu Hause aus zu arbeiten, werden so auch die Hierarchien in der Firma flach gehalten. Die autoritäre Anleitung der Mitarbeiter gestaltet sich so immer schwieriger für die Vorgesetzten. „Vertrauensarbeit“ steht hier an oberster Stelle, man muss sich auf die strukturierte und gute Arbeit des Angestellten verlassen.

  4. Probleme und Risiken

    Wie schon erwähnt, gibt es auch Schattenseiten im Wandel der Arbeitswelt. So bleibt es zum Beispiel schwer, eine gute Firmendynamik zu erhalten. Besonders bevorteilt bei der Arbeit 4.0 werden die Innovativen und Kreativen die sich schnell an neue Arbeitsverhältnisse anpassen können. Ältere Menschen oder weniger qualifizierte Menschen könnten unter den neuen Bedingungen leiden. Eine gute Vorausplanung ist daher essenziell.

  5. Unser Fazit

    Bis jetzt verändert aber die Digitalisierung viele Berufsgruppen auf positive Art und Weise. Die Angst, dass man durch eine Maschine ersetzt werden könnte, ist bisher unbegründet.
    So kann zum Beispiel die Verkäuferin an der Supermarktkasse die Kunden beim Self-Checkout betreuen und die Kaufvorgänge überwachen. Eine Betreuung der Maschinen ist nämlich immer noch notwendig und so schnell werden sie den Menschen auch nicht ersetzen, sondern dienen dazu sein Leben zu erleichtern.
    Wir sind gespannt welche Umwälzungen in den nächsten Jahren in der Arbeitswelt stattfinden werden.

    Jens und Steffi von der Bildungscompany

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